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Ein alter Fastnachts-Recke wurde tot aufgefunden - wenige Tage vor Rosenmontag trieb seine Leiche im Rhein. Ein Unfall? Selbstmord? Oder gar Mord? Der Staatsanwalt, ein grimmig-humorloser Fastnachter stellt die Ermittlungen sofort ein, nichts soll die vierfarbbunte Seligkeit trüben, die „Fassenacht" muss schließlich „sauber bleiben". Nur Corinna, Fastnachtertochter und Lokaljournalistin, lässt der Fall keine Ruhe. Sie ermittelt auf eigene Faust.


Obwohl die Recherchen der Hauptfigur in Scherers Roman im Vordergrund stehen hat er längst nicht nur einen Krimi geschrieben: „Narrenblut" ist ein Sittenbild der Mainzer Fastnachts-Szene, so informativ, vergnüglich und bisweilen bösartig, dass Messfremde viel lernen können und die Eingeweihte sich oft diebisch freuen werden, wenn sie den ein oder anderen Akteur wieder erkennen.

Für Aktive und auch für die am Rande an der Fassenacht Beteiligten heißt das: Nachlesen, ob sie neben dem "Mundschenk aus der Bundestagskantine" ebenfalls charmant oder sogar auch etwas derber vorgeführt werden. Und alle anderen können sich amüsieren über einen ordentlichen Plot, schräge Charakter und satirisch unterlegte Nachhilfe in Sachen Fassenacht.

Werner Wenzel,
Allgemeine Zeitung